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Aktuelle Ausstellung: Past is Not Post

 

                                                                   02.02.17 - 19.03.17 

                                                       Kuratoren: Benj Gerdes & Lasse Lau

                                        

Past is Not Post ist eine Ausstellung mit Künstlerinnen und Künstlern, die über Geschichte und Gedächtnis oder auf der Basis von Archivrecherchen arbeiten. So sehr sich die Kontexte und Methoden dieser Werke unterscheiden mögen, so verbindet sie doch ein künstlerischer Impuls: In einer Gegenwart, in der andere Wege verstellt erscheinen, nutzen sie die Aufarbeitung von Geschichte als eine Art Hintertür. Angesichts der zwiespältigen Rolle, die Künstler in heutigen Gesellschaften innehaben − besonders auch dem Problem, sich bestehenden politischen und sozialen Auseinandersetzungen anzuschließen − können sich überschneidende und unabgeschlossene Erzählungen der Vergangenheit alternative Ansätze bieten. Kann es über eine solche Beschäftigung mit der Vergangenheit gelingen, Räume für die Neuformulierung unserer kollektiven Möglichkeiten und Bedürfnisse zu schaffen, Räume, die gleichermaßen für Widerstand wie auch für Rückzug stehen?

 

Künstler der Ausstellung:

 

Pia Arke & Anders Jørgensen                                     Petra Bauer

Matthew Buckingham                                                 Kajsa Dahlberg

Michelle Dizon                                                            Benj Gerdes

Andrea Geyer                                                             Regina José Galindo

Jan Peter Hammer                                                     Sven Johne

William E. Jones                                                         Lasse Lau

Maha Maamoun                                                          Robert Ochshorn

Rania Rafei & Raed Rafei                                           Benjamin Tiven

Sarah Vanagt & Katrien Vermeire                             Raed Yassin

Akram Zaatari

 

                  
                                                 Regina José Galindo, Tierra, 2013   
                                                 Photo by Bertrand Huet Realized during the Les
                                                 Moulins Residency Program.With thanks to the
                                                 associate curator Clare Carolin.With the Support
                                                 of the University of the Arts London and
                                                 La Maréchalerie centre d'art Versailles.    


Mehr Informationen über die Ausstellung

Kuratorengespräch mit Lasse Lau

Gespräch mit Lasse Lau, einer der Kuratoren der kommenden Ausstellung Past is Not Post.

Di, 28. Februar 2017 um 19:00 Uhr | Seminarraum des Edith-Russ-Hauses | Eintritt frei |
in englischer Sprache


© Photo by Tina Umer

mehr Informationen finden sie hier

Stipendien der Stiftung Niedersachsen für Medienkunst 2017 am EDITH-RUSS-HAUS für Medienkunst

Es kann sich ab sofort beworben werden! Ermöglicht durch die Stiftung Niedersachsen vergibt das Edith-Russ-Haus für Medienkunst drei Stipendien zur Förderung der künstlerischen Arbeit im Bereich der Medienkunst (je €10.000).

Das Stipendium der Stiftung Niedersachsen am Edith-Russ-Haus für Medienkunst fördert ein breites Spektrum der Medienkunst, von Videokunst und netzbasierten Projekten bis hin zu Klang- oder audiovisuellen Installationen. Das Stipendium wird für die Produktion eines neuen Projekts im Bereich der Medienkunst vergeben.

 mehr Informationen über die Stipendien

Sound Workshops mit der polnischen Künstlerin und Komponistin Zorka Wollny

How to transform your breath into a music piece?

Sa,  18.02.  +  So,  19.02.17
Sa,  25.02.  +  So,  26.02.17
  

von 16:00 bis ca. 18:30 im Seminarraum des Edith-Russ-Hauses für Medienkunst, Oldenburg.

Ein Workshop, bei dem Ihr die Möglichkeit habt, Euer stimmliches Potenzial zu erkunden! Mit experimentellen Übungen aus einfachen Klängen, Flüstern, Pfeifen, lautem Atmen und anderen stimmlichen Praktiken – vom leisen Atmen bis hin zum lauten Schreien. Im weiteren Verlauf der Workshops können Textfragmente in Form von einzelnen Silben, unterbrochenen Worten, unvollständigen Slogans, sowie Elemente von Postulaten, Manifesten oder Gebeten erprobt werden. Wir werden erleben, wie diese Art von Klängen und Geräuschen einer Gruppe zu einer kraftvollen Musikkomposition werden kann. Jeder ab 12 Jahren ist herzlich eingeladen teilzunehmen – es werden keine musikalischen Kenntnisse vorausgesetzt. Die Workshops sind Vorbereitungen zu der großen Musikperformance Unmögliche Oper der Künstlerin Zorka Wollny, die im Rahmen der Langen Nacht der Musik am 17. Juni 2017 uraufgeführt werden soll.

 

Die Unmögliche Oper – Komposition für die Peterstraße und eine Menschenmenge ist ein Projekt von Zorka Wollny, das in Zusammenarbeit mit den Bürgern Oldenburgs entstehen soll. Zorka Wollny ist Stipendiatin der Stiftung Niedersachsen am Edith-Russ-Haus für Medienkunst. Das Konzert soll auf der Peterstraße während der Langen Nacht der Musik stattfinden. Geplant ist eine 40minütige musikalische Komposition mit choreographischen Elementen. Das Stück wird für die Peterstraße selbst komponiert werden und für die Umsetzung sind Bürgerinnen und Bürger, Chöre, Musikgruppen, Senioren  und Studierende aufgerufen, sich zu beteiligen. Zentraler Bestandteil der „musikalischen Demonstration“ werden Gesang beziehungswiese der Einsatz von Stimmen sein. Die Arbeit, die auch Gemurmel, Schlürfen oder Pfiffe umfassen kann, ist so abstrakt wie politisch, so poetisch wie bodenständig. Stimmen und Gesang werden die Essenz der musikalischen Komposition sein.

 

Wenn Ihr euch für Musik, Choreographie, bildende Kunst oder soziale Themen interessiert, kommt vorbei und erkundet Euer stimmliches Potenzial, probiert euch aus und werdet vielleicht sogar Teil der finalen Performance auf der Peterstraße in Oldenburg zur Langen Nacht der Musik!

Die Workshops bauen lose aufeinander auf, ein späterer Einstieg ist also jederzeit möglich. Wir beginnen jeweils um 16:00 Uhr und enden flexibel, jedoch nicht später als 18:30 Uhr. Es ist keine Anmeldung nötig.

Unmögliche Oper - Join the Project

Öffnungszeiten und Führungen

Das Edith-Russ-Haus öffnet während der Ausstellungen von Dienstag bis Freitag 14 bis 18 Uhr sowie am Samstag und Sonntag von 11 bis 18 Uhr. Montags geschlossen. Jeweils am 4. Samstag im Monat ist der Eintritt frei. Jeden Sonntag während der Ausstellungen finden zwei öffentliche Führungen um 11 und um 15 Uhr statt, die Führungen sind bei regulärem Eintritt kostenlos.

Edith-Russ-Haus für Medienkunst, Katharinenstraße 23, D-26121 Oldenburg, Tel.: +49(0)441/235-3208, Fax.: +49(0)441/235-2161
Öffnungszeiten: Dienstag - Freitag 14 - 18 Uhr, Samstag - Sonntag 11 - 18 Uhr, Montag geschlossen info@edith-russ-haus.de
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